Nutzen statt besitzen
Wie viele Dinge in deinem Keller brauchst du täglich? Die meisten Werkzeuge verbringen ihr Leben im Regal. Mieten heißt: Ein Gegenstand arbeitet für viele, statt für einen zu warten.
Der Gedanke dahinter
Es gibt Gegenstände, die man ein-, zweimal im Jahr braucht: den Vertikutierer, die Schlagbohrmaschine, den Beamer, das Zelt. Wenn der Bedarf kommt, kaufen die meisten — und danach steht das Ding herum.
Wer stattdessen mietet, zahlt nur für die Zeit, in der er den Gegenstand wirklich nutzt, und spart sich den Platz. Wer vermietet, verdient an etwas, das ohnehin da ist. Und das Werkzeug selbst wird gebraucht, statt zu warten.
Was das praktisch bedeutet
- Ein Gegenstand, der geteilt wird, ersetzt mehrere neu gekaufte — jede nicht gekaufte Maschine muss nicht hergestellt, verpackt und transportiert werden.
- Auch teures Werkzeug wird zugänglich: Mieten kostet einen Bruchteil des Kaufpreises, und das entscheidet oft darüber, ob ein Vorhaben überhaupt stattfindet.
- Die Übergabe ist persönlich und lokal. Es gibt keinen Versand — das spart den Weg und schafft nebenbei Kontakt in der Nachbarschaft.
- Was repariert und weiterverliehen wird, bleibt länger im Gebrauch als das, was nach zwei Einsätzen im Keller altert.
Was wir NICHT behaupten
Wir rechnen dir keine eingesparte Menge CO₂ aus. Ein solcher Wert hinge von Herstellung, Lebensdauer, Transportweg und Nutzungsdauer des einzelnen Gegenstands ab — Angaben, die wir nicht haben und nicht erheben.
Eine Zahl, die niemand nachrechnen kann, hilft niemandem und wäre irreführende Werbung. Was wir sagen können, ist die Richtung: Etwas nicht zu kaufen, das man kaum braucht, ist ressourcenschonender als es zu kaufen. Mehr behaupten wir nicht.