Mieten, testen, kaufen
Wir stehen für #leihenstattkaufen und #nutzenstattbesitzen. Trotzdem wollen wir für manche Artikel eine Try-and-Buy-Funktion anbieten. Widersprüchlich? Nein.
Warum das kein Widerspruch ist
Viele Dinge muss es nicht in jedem Haushalt geben. Eine Bohrmaschine zum Beispiel. Oder einen Anhänger. Solche Artikel, die nicht täglich im Einsatz sind und zum Teil auch noch viel Platz wegnehmen, teilt man am besten.
Dann gibt es aber auch Sachen, die wir wirklich häufig brauchen, die sich stark abnutzen oder die auf irgendeine Art personalisiert sind. Hier ergibt ein Kauf natürlich Sinn. Wichtig ist dabei, dass wir bewusste, gut informierte Kaufentscheidungen treffen und Freude mit dem Produkt haben. So benutzen wir es lange, reparieren es und nutzen die aufgewendeten Ressourcen optimal.
So läuft es ab
Die Lösung heisst Try and Buy: erst mieten, dann in Ruhe entscheiden.
Mieten
Miete den Artikel — zum Beispiel einen HD-Beamer — für den Zeitraum, den du brauchst.
Testen
Finde heraus, ob es das passende Produkt für dich ist und ob du es wirklich häufig genug nutzt, damit sich ein Kauf lohnt.
Kaufen — oder eben nicht
Wenn ja, kannst du guten Gewissens zuschlagen. Wenn nicht: kein Problem, es war ja nur gemietet.
Auch für Unternehmen
Mit Try and Buy bieten wir nicht nur Nutzerinnen und Nutzern eine bequeme Lösung, sondern auch Unternehmen ein Spielfeld, um innovative, nachhaltige Geschäftsmodelle zu testen und zu etablieren. Gerade für Hersteller hochwertiger Geräte ist ein solches Modell vielversprechend: Statt viel Geld in Werbung zu investieren oder mit starken Rabatten zu locken, lassen sich mit einem Gerät Mehreinnahmen erzielen und Rückgabequoten deutlich senken. Wieder ein Win-win-win für alle Beteiligten.
Welche Produkte würdet ihr gerne testen, bevor ihr sie kauft? Wir freuen uns über eure Wünsche und Vorschläge — schreibt uns oder teilt sie mit uns auf Social Media.